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Dieser wunderschöne Ort ist
bekannt für seine muschelförmige Bucht deren enge von zwei mächtigen Bergen
gesäumte Einfahrt nicht immer leicht zu bewältigen ist. 
São Martinho ist auch bekannt als der Ort an dem der Winter den Sommer
verbringt. Die Schönheit des Ortes zieht Touristen aus den unterschiedlichsten
Gebieten an und sein Klima wird vor allem von den Touristen aus den
nördlicheren Ländern geschätzt, da es nicht so heiß ist.
Der Ort ist eindeutig in zwei
Bereiche geteilt. In der Unterstadt nahe am Strand befinden sich die
Unterkünfte der Touristen. In der Oberstadt sind die Geschäfte, die Kirche und
die Häuser der älteren, traditionelleren Touristen.
Im hochgelegenen Teil tritt
besonders der Facho hervor, einstmals war er die höchste Erhebung der
portugiesischen Küste, aufgrund von Erosion hat er jedoch an Höhe
verloren. 
Von dort oben hat man eine wunderbare Sicht auf die Einfahrt zur Bucht und an
klaren Tagen kann man bis zum Archipel der Berlengas, Sitz der imaginären Republik der Wale, sehen. Von der Straße die zum Facho heraufführt
kann man auf eine andere Straße gelangen, die zum (nicht ganz ungefährlichen)
Strand „Praia dos Salgados“ führt und auf dem Weg dorthin mehrere Pinienwälder
durchquert. Die Pinienwälder sind übrigens eine weitere Attraktion São
Martinhos, außer den eben beschriebenen gibt es weitere in der Nähe von Bouro,
bekannt für seine Rauschbeeren. Da ich leider kein Foto der Pinienwälder habe
werden diese durch die Musik die Sie gerade hören dargestellt. :-)
In der Unterstadt befinden sich
der Strand der Kai und die Cafés, deren traditionsreichsten sich in der
"Rua dos Cafés" (offiziell Rua Vasco da Gama) befinden.
. Am Kai kann man verschieden Fischerboote sehen, vor allem die zur
Algenernte. Der Leuchtturm der die Einfahrt in die Bucht markiert befindet sich
auf dem Berg der auf der Seite des Kais liegt. Unter diesem Berg führt der
St.-Antonius-Tunnel hindurch und gibt den Weg frei zu einem kleinen Kiesstrand,
von dem aus man eine der schönsten Aussichten außerhalb der Bucht hat.
Zum Leuchtturm gelangt man über
eine Straße die zwischen zwei Bergen gelegen ist. Dieser Zwischenraum zwischen
den Bergen heißt „Vale de Guizos“, er erlaubt es dem Nordwind in die Bucht
einzublasen, was zu den, bei den Seglern die sich in dieser Region bewegen,
gefürchteten gekreuzten Winden führt.
.
Verläßt man das „Vale de Guizos“
und folgt der Straße weite nach oben, so gelangt man zum „Cruzeiro de Santo
António“, von wo aus man einen der schönsten Ausblicke über die Bucht und den
Ort genießen kann.
São Martinho liegt im Kreis
Alcobaça, zwischen Caldas da Rainha und Nazaré. Auf dem Weg von Caldas da
Raihna nach São Martinho lohnt sich ein Abstecher nach Alfeizerão (ein Ort der
für sein „pão de ló“ bekannt ist) aber auch Bouro und Salir do Porto lohnen
einen Besuch. Salir do Porto liegt mit seinen Dünen auf der anderen Seite der
Bucht. Zwischen den Dünen verläuft der Fluss Salir (oder auch Tornada genannt),
welcher eine der größten Probleme für São Martinho darstellt, da er zur
Versandung der Bucht beiträgt.
Trotz der modernen Autobahn die
Lissabon und Leiria verbindet und somit einen schnellen Zugang zu São Martinho
ermöglicht ist eine der interessantesten Wege nach São Martinho zu gelangen
wohl der mit der Bahn. Diese Reise endet auf dem malerischen Bahnhof des
Ortes.
Man fährt mit einem der alten Schienenbusse der
Ostlinie.
| Seite erstellt von João Carlos Soares de Mello